
Foto: Mareike Will, Sony a7 iii.
Blähbauch, Kopfschmerzen oder plötzliche Hautrötungen nach dem Essen? Histamin ist ein faszinierender, aber oft unterschätzter Botenstoff, der bei vielen Beschwerden eine Rolle spielt – insbesondere bei chronischen Magen-Darm-Erkrankungen. Hier erfährst du, wie Histamin deinen Körper beeinflusst und wie du mit der richtigen Ernährung wieder Ruhe in deinen Bauch bringst.
Was ist Histamin eigentlich?
Histamin ist ein körpereigener Botenstoff (ein sogenanntes biogenes Amin), der an vielen biologischen Prozessen beteiligt ist. Es wird sowohl vom Körper selbst gebildet (gespeichert in Mastzellen) als auch über die Nahrung aufgenommen.
Funktionen von Histamin im Körper:
- Immunsystem: Fördert Entzündungsreaktionen und sorgt für die Ausschüttung von Abwehrstoffen.
- Magen-Darm-Trakt: Regt die Magensäureproduktion an.
- Zentralnervensystem: Wirkt als Neurotransmitter, beeinflusst Schlaf-Wach-Rhythmus, Appetit, Aufmerksamkeit.
- Gefäße: Weitet Blutgefäße, kann zu Rötungen, Hitzegefühl und Kopfschmerzen führen.
